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Haltbarkeit und Konservierung von kosmetischen Produkten

Wie lange sind Kosmetika haltbar?
Laut Gesetz müssen unangebrochene Produkte mindestens 30 Monate lang haltbar sein.

Anderenfalls müssen sie mit einem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden.
Bei bereits angebrochenen Produkten ist ihre Haltbarkeit hauptsächlich von ihrem Wassergehalt, der Keimbelastung und den Aufbewahrungsbedingungen (Licht, Temperatur) abhängig. Verändert ein Produkt sein Aussehen (Farbe, Konsistenz, sichtbares Entmischen der Bestandteile) oder den Geruch, dann soll man es lieber wegwerfen.

Konservierung - ja oder nein?
In Kosmetika sollen Konservierungsmittel die Vermehrung von Mikroorganismen eindämmen, damit das Produkt nicht verdirbt. Doch sie halten nicht nur die unerwünschte Mikroorganismen im Produkt im Schach, sondern können auch die natürliche Hautflora beeinträchtigen. Fakt ist, dass viele Konservierungsmittel Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können. Ebenso sicher ist auch, dass sie eine wichtige Funktion erfüllen. Nicht konservierte kosmetische Produkte sind ein vorzüglicher Nährboden für Bakterien oder Schimmelpilze. Diese können Stoffe produzieren, die die Haut schädigen. Da Mikroorganisme besonders gut in Produkten mit relativ hohem Wassergehalt (O/W-Emulsionen) wie z.B. Körperlotionen oder Reinigungsmilch gedeihen, müssen diese sorgfältig konserviert werden. Wasserfreie oder wasserarme W/O-Emulsionen mit hohem Fettgehalten benötigen in der Regel weniger Konservierung.

Zahlreiche synthetische Konservierungsstoffe zeigen ein hohes Allergiepotential. Formaldehyd reizt Schleimhäute und Augen, lässt die Haut altern und hat sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen. Der Einsatz von Formaldehydabspaltern, die nach und nach Formaldehyd freisetzen, ermöglicht den Herstellern das Einhalten der vorgeschriebenen Maximalkonzentration im fertigen Produkt z.B. 0,2% in Shampoos oder bis 0,1% in Mundpflegemitteln.

Auch halogenorganische konservierende Verbindungen mit Chlor, Brom, Fluor oder Jod sind oft hautreizend und können Allergien auslösen. Einige dieser Vertreter reichern sich in der Umwelt und im Fettgewebe des Menschen an und gelten als krebsverdächtig.

Naturkosmetik - Kosmetik ohne Konservierung?
Die Naturkosmetikbranche setzt auf Alternativen zu den umstrittenen chemischen Konservierungsmitteln. Doch auch sie verzichtet nur selten gänzlich auf Konservierungshilfen.

Mit extremer Hygiene bei der Herstellung kann die Keimfreiheit der Kosmetika erreicht werden. Als positive Nebeneffekte werden oft die konservierenden Eigenschaften verschiedener ätherischer Öle genutzt, die gleichzeitig dem Produkt eine Duftnote verleihen.
Als natürliche Konservierungsmittel werden auch Alkohole aus natürlicher Gärung eingesetzt. Zulässig sind ebenfalls Sobinsäure und Benzoesäure, die sich in der Konservierung von Lebensmittel bewährt haben.
Wenig bzw. keine Konservierung bedürfen Produkte, die in Tuben und Spendern abgefüllt werden, da diese Verpackungsform den Kontakt mit der Luft verhindert.

Doch auch Naturkosmetika können problematisch sein. Nicht konservierte Produkte können verderben. Schon beim Ranzigwerden von Fetten und Ölen werden Zersetzungsprodukte gebildet, die die Haut irritieren können. Zu bedenken ist ebenfalls, dass viele Pflanzen sensibilisierende Stoffe enthalten, die eine Allergie hervorrufen können. Ein Verträglichkeitstest ist hier empfehlenswert: etwas von dem Produkt auf die Innenseite des Unterarms auftragen. Treten an dieser Stelle innerhalb von 1-2 Tagen Rötungen und/oder Juckreiz auf, dann ist es besser, auf das Produkt zu verzichtet.

So bleibt kosmetik länger haltbar

  • Kosmetika lichtgeschützt und kühl lagern.
  • Auf Hygiene bei Entnahme der Kosmetika achten. Bei Cremes in Tiegeln hat sich die Benutzung von Spateln bewährt.
  • Tuben und Tiegel sofort nach Entnahme dicht verschließen, um die Keimbelastung aus der Luft zu minimieren.
  • Einen hygienischen Vorteil bieten z.B. Spender.
  • Selten verwendete Kosmetika in kleinen Portionsgrößen kaufen.
  • Bei häufig verwendeten und länger haltbaren Kosmetik auf Nachfüllmöglichkeiten achten.
  • Reagiert die Haut mit Rötung oder Irritationen auf bestimmtes Produkt, dann ist das Meiden die erste Maßnahme. Wichtig ist auch zu wissen, welcher Stoff für die Unverträglichkeit verantwortlich ist. Ein Blick auf die Deklaration kann dann eine erneute „Irritation“ ersparen.


 


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Kosmetik
Kosmetik

Sich zu reinigen und zu pflegen lassen sich die Bundesbürger einiges kosten. Im Jahre 2007 wurdenüber 12 Milliarden Euro für Körperpflegemittel ausgegeben. Der Handel mit Kosmetika unterliegt einer Reihe von rechtlichen Regelungen. Eine neue Broschüre informiert, welche Angaben auf der Verpackung stehen müssen, wann Aussagen zur Wirksamkeit erlaubt sind und was von manchen Formulierungen zu halten ist. Ein emotionales Thema sind Tierversuche, im Heft werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, Alternativen und begründete Kritikpunkte dargestellt. Ein Kapitel informiert zu den verschiedenen Produktgruppen der reinigenden und pflegenden Kosmetik und der dekorativen Kosmetik,über Sonnenschutz und den richtigen Umgang mit der Sonne. Auch das Thema Naturkosmetik wird aufgegriffen. (24 Seiten, Juli 2008)

 

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Lebensmittelvorräte
Lebensmittelvorräte

Obst und Gemüse sind heute das ganze Jahrüber im Angebot. Doch es bleibt Herausforderung und Freude, Gemüse und Obst aus dem Garten oder Kräuter vom Balkon für die Herbst- und Wintermonate zu konservieren. Einkochen, Einfrieren, Trocknen oder Einlegen - die Methoden sind bewährt und vielseitig. Unverzichtbar wenn es um richtige Lagerung geht, sind Kühlschrank und Gefrierfach. Die Broschüre greift diese Themen rund um die Vorratshaltung auf. (24 Seiten, 07/2005)

Inhalt:

¤ Konservierung: Lebensmittel haltbar machen
¤ Wärme& Kälte: Einkochen und Tiefkühlen
¤ Flüssigkeit& Luft: Einlegen und Trocknen
¤ Aufbewahrung: Lebensmittel richtig lagern
¤ Reste-Essen: Planen, vermeiden, verwerten

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ECO-World - Das alternative Branchenbuch 2011/2012
ECO-World - Das alternative Branchenbuch 2011/2012

Sie suchen nach innovativer Autotechnik oder neuen Kosmetikprodukten? Haben Interesse anökologischen Naturköstlichkeiten oder ethisch vertretbaren Kapitalanlagen? Sie wollen mehr wissenüber sanfte Heilmethoden und Gesundes fürs Baby? Oder haben vor, einÖko-Haus zu bauen? Außerdem fragen Sie sich, wo Sie hochwertige Naturbekleidung finden? Oder wie Sie verträglich Reisen können?

Antworten auf diese Fragen und vieles mehr finden Sie in der neuen Ausgabe von ECO-World, Das alternative Branchenbuch, dem Einkaufsratgeber für einen gesunden, genussvollen und nachhaltigen Lebensstil. Zudem finden Sie in der aktuellen Ausgabe einen Auszug aus dem Magazin forum Nachhaltig Wirtschaften zum Thema  Elektromobilität.

In den 11 Kapiteln des Ratgebers finden Sie Infos, Tipps und Kontakte zu Klimaschutz und ethischem Konsum, Ernährung, Gesundheit, Mode, Kosmetik, Bauen, Wohnen, Büro, Energie, Mobilität, Bildung, Geldanlagen. Zu jedem Kapitel gehört neben einem Thementeil auch ein Adressteil. Dort findet man ausgewählte Bezugsquellen rund umökologische und wertbeständige Produkte, informative Texte sowie zahlreiche Literatur- und Surf-Tipps.

ECO-World listet aufüber 300 Seiten nicht nur Themen und Branchen auf, sondern stellt gleichzeitig eine Vielzahl dieser Unternehmen vor:"Lifestyle - gesund, fair, nachhaltig"nennt sich daher das aktuelle Themenspecial, dessen Beiträge zu Beginn eines jeden Kapitels zu finden sind.

 

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