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Genuss mit Köpfchen
Die VERBRAUCHER INITIATIVE zum Essen im Advent
Berlin, 18. Dezember 2009. So wie die Weihnachtszeit akustisch mit Glöckchengekling und Trompeten verbunden ist, so riecht und schmeckt sie auch charakteristisch nach Gebäck und anderen Leckereien. Sich die aus Angst um die Figur gänzlich zu versagen, ist dabei gar nicht nötig. Mit etwas Umsicht und Bewusstsein für die Adventsverlockungen lassen sich Genuss und Gewicht gut vereinbaren.
„Die Grundbausteine einer ausgewogenen und figurbewussten Ernährung bleiben rund ums Jahr dieselben: Viel Gemüse, Salate und Obst essen, vorsichtig mit dem Fett umgehen und nicht über das Sättigungsgefühl hinaus essen“, so Laura Gross, Leiterin des Fachbereichs Ernährung der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. Wer diese Regeln übers Jahr beherzigt, braucht sich um die paar Weihnachtstage keine großen Sorgen zu machen. Mit den folgenden Tipps lässt sich jedoch die gefürchtete Völlerei vermeiden:
- Entschärfen Sie Kalorienbomben: Der Kartoffelsalat schmeckt statt mit Mayonnaise auch mit Joghurt oder Brühe. Die Bratensoße kann auch mit Milch statt Sahne verlängert werden. Die Klöße brauchen keine Extra-Portion Braune Butter.
- Behalten Sie den Tagesablauf im Blick: Wenn mittags ein großes Essen ansteht, kann das Frühstück sparsam ausfallen. Wer vielen Einladungen folgt, kann zwischendurch bewusst fettarm und gemüselastig essen. Nach einem ausgedehnten Kaffeetrinken ist oft kein Abendessen mehr nötig.
- Genießen Sie mit Maß: Zum Kaffee reichen ein Stück Christstollen oder wenige Kekse. Statt eines Schoko-Nikolauses ist auch eine Tasse Kakao süß und cremig. Mehr als die Hälfte des Tellers sollte mit Gemüse und Kartoffeln oder Klößen gefüllt werden. Wer kleinere Teller verwendet, isst ohne es zu merken weniger.
Wer die bekannte Liedzeile „Lasst uns froh und munter sein“ als Aufforderung zu Bewegung versteht, wird der Festtagsträgheit ebenfalls gut entgehen: „Bewegen Sie sich, sooft es geht. Das kurbelt den Kreislauf an, macht gute Laune und verbraucht Energie“, ermuntert die Ernährungswissenschaftlerin Laura Gross. Gelegenheiten gibt es reichlich: Spaziergänge durch Stadt und Landschaft, ein Fußmarsch zur nächsten Einladung oder auch Eislaufen, Schwimmen und Bowling machen den Kopf frei und geben neuen Schwung.
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