Klimaschutz am Supermarktregal
VERBRAUCHER INITIATIVE zum klimafreundlichen Lebensmittelkauf
Berlin, 22. April 2010. Immer wieder hören Verbraucher die
Aufforderung, klimabewusster einzukaufen und zu essen. Dabei sind Lebensmittel
komplexe Produkte und die Klimabilanz ist nur eines von vielen
Qualitätsmerkmalen. Bio, aus der Region, in der Saison, im Geschmack überzeugend
und preislich annehmbar – es scheint kaum möglich zu sein, alles richtig zu
machen. Doch statt den Blick auf CO2-Bilanzen zu verengen, helfen oft schon
einfache Regeln weiter.
Zwischen zehn und zwölf Prozent der weltweit in die Atmosphäre geblasenen
Klimagase gehen direkt auf die Landwirtschaft zurück. Noch schwerer wird der
„Klimarucksack“ des persönlichen Kühlschrankinhalts durch Produktion, Lagerung
und Transport der Lebensmittel. Doch die Klimabilanz beim Lebensmittelkauf kann
immer nur eines von vielen Entscheidungskriterien sein. „Klimafreundlich
einkaufen bedeutet daher in erster Linie, die Prioritäten beim Einkauf und nicht
zuletzt den Umgang mit den Lebensmitteln kritisch zu hinterfragen und
gegebenenfalls nach klimafreundlichen Alternativen zu suchen“, erläutert Laura
Gross, Leiterin des Fachbereichs Ernährung bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. Im
Alltag helfen dabei die folgenden Faustregeln: • Fleisch und Wurst
reduzieren. • Bio-Produkte bevorzugen. • Herkunft und Saison
beachten. • Verpackungen und Müll minimieren. • Energiesparend
wirtschaften.
Selbst wer keinerlei Neigung verspürt, den Inhalt des Einkaufswagens auf
seine CO2-Bilanz zu überprüfen, kann seinen Umgang mit Lebensmitteln
klimafreundlicher gestalten. „Klima, Umwelt und das Haushaltsbudget werden auch
dann deutlich entlastet, wenn der Einkauf nicht immer mit dem Auto erledigt
wird, Kühl- und Gefriergeräte energiesparend genutzt werden und der Haushalt von
stromfressenden Küchengeräten befreit wird“, so Laura Gross.
Mehr über den Zusammenhang zwischen Essen und Klimawandel, Tipps zum
klimafreundlichen Einkauf und Ansätze zum Energiesparen beim Kochen, Lagern und
Entsorgen bietet das aktuelle Themenheft „Klimafreundlich essen“. Die 16-seitige
Broschüre kann für 3,55 Euro (inkl. Versand) bei der VERBRAUCHER INITIATIVE,
Elsenstraße 106, 12435 Berlin oder kostengünstig unter www.verbraucher.com bestellt bzw.
heruntergeladen werden.
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Paket Gesunde Ernährung
Das 24-seitige Themenheft"Diäten"beschreibt und bewertet populäre Diäten und Abnehmhilfen und gibt Empfehlungen zum gesunden Abnehmen. Die 16-Seiten-Broschüre"Alternative Ernährungsformen"informiertüber verbreitete Formen und enthält Tipps für eine vollwertige Ernährung. Im 24-seitigen Themenheft"Gesund essen"werden die Klassiker Vollwert-Kost und vegetarische Ernährung der alternativen Richtung besprochen. Dieses Info-Paket kostet 7,00 Euro inkl. Versandkosten. Nur so lange der Vorrat reicht.
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Wie Oma gärtnern Der Bio-Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern für die Selbstversorgung ist derzeit wieder „in“. Ein Blick in die Gärten unserer Mütter und Großmütter zeigt, dass auch sie konsequent mit der Natur arbeiteten - eine Arbeitsweise, die wir heute als ökologisch bezeichnen. Ihre traditionellen Methoden und der Bio-Gartenbau gehören daher untrennbar zusammen. Denn in seinen Prinzipien finden sich alt bewährte Erkenntnisse und Methoden wieder, z. B. der Einsatz von natürlichen Mitteln zur Düngung, Stärkung, Schädlingsabwehr und Krankheitsvorbeugung. Auch das Einhalten von Fruchtwechseln und der Anbau von Mischkulturen sind wichtige Aspekte.
(24 Seiten, April 2012)
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Nachhaltig reisen
Wie Sie die schönste Zeit des Jahres, Ihren Urlaub, auch für die Umwelt und die Menschen vor Ort, nachhaltig(er) gestalten können und auf was Sie dabei achten sollen, finden Sie in diesem Themenheft. Eine Auswahl an empfehlenswerten Reise-Siegeln hilft dabei, den nachhaltige Reiseveranstalter, nachhaltige Unterkünfte bzw. nachhaltige Gastronomie in Deutschland und im Ausland zu erkennen. Ein umfangreicher Teil widmet sich dem Thema Reisebuchungen im Internet und gibt Hinweise, was Sie bei Online-Buchungen beachten sollten. (24 Seiten, Mai 2012)
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