Forum 60 Plus - Gesund und selbstbewusst
Das Landesverbraucherministerium, die VERBRAUCHER INITIATIVE (Bundesverband) und die Landesseniorenvertretung führen im Februar und März fünf Verbraucherkonferenzen in Nordrhein-Westfalen durch. Unter der Überschrift „Gesund und selbstbewusst“ stehen unterschiedliche Gesundheitsthemen im Mittelpunkt der jeweils halbtägigen Veranstaltungen.
Der demografische Wandel in Deutschland bringt große Herausforderungen mit sich, Verbraucher werden mit Veränderungen beispielsweise im Gesundheitswesen konfrontiert. Gerade die „Generation 60plus“ ist davon besonders betroffen. So müssen sie oft unter (Zeit-)Druck Entscheidungen treffen – z. B. über individuelle und zu bezahlende Gesundheitsleistungen beim Arzt, die Medikamentenwahl oder über die Bezugsquelle des Medikaments. Die Vielzahl von Entscheidungsmöglichkeiten überfordert viele ältere Verbraucher.
Wer als gleichberechtigter Partner am Gesundheitsmarkt teilnehmen will, muss seine Rechte als Verbraucher kennen und z. B. die angebotenen Dienstleistungen hinsichtlich Qualität und Preis hinterfragen können. Der „mündige Gesundheitskunde“ steht daher im Mittelpunkt von fünf Verbraucherkonferenzen in Nordrhein-Westfalen.
Die jeweils halbtägigen Veranstaltungen behandeln die drei Themenblöcke:
- Mündiger Kunde: Mit „Individuellen Gesundheitsleistungen“ umgehen
- Richtiger Einkaufsort: Wo welche Medikamente und Heilmittel kaufen?
- Selbstbewusster Patient: Meine Rechte bei Arzt und Krankenhaus
Nach einer Einführung durch Experten der Verbraucherzentrale NRW und der Unabhängigen Patientenberatung steht der Meinungs- und Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Diese finden am 11. Januar in Dorsten und am 20. Januar in Münster statt. Weitere Termine sind am 22. Februar in Erftstadt-Lechenich, am 23. Februar in Gütersloh und am 03. März in Köln-Deutz. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine verbindliche Anmeldung unter www.verbraucher.org oder bei der örtlichen Seniorenvertretung in den Tagungsorten notwendig.
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