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Heimlichen Stromfressern Paroli bieten
VERBRAUCHER INITIATIVE empfiehlt Heizungsoptimierung im Sommer
Berlin, 16. Mai 2009. Ein großer, von den meisten Menschen kaum beachteter Stromfresser im Haushalt ist die Heizungspumpe. Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen sind für 10 bis 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich und zählen damit zu den größten Energiefressern. Durch eine Optimierung der Heizungspumpe können Energie und Kosten eingespart werden. Die VERBRAUCHER INITIATIVE rät daher, die Heizungsanlage in der warmen Jahreszeit auf Vordermann zu bringen.
Viele alte Heizungspumpen sind für ihre Zwecke nicht nur überdimensioniert, sie verbrauchen auch wesentlich mehr Energie als vergleichbare, moderne Pumpen. „Während alte Heizungspumpen mit bis zu 600 Kilowattstunden Strom pro Jahr betrieben werden, reichen bei geregelten Hocheffizienzpumpen schon 60 bis 150 Kilowattstunden. Verbraucher können durch den Einbau einer passenden und effizienten Pumpe mehr als 100 Euro Stromkosten pro Jahr sparen“, erklärt Judith Hübner von der VERBRAUCHER INITIATIVE. Das bedeutet, dass sich der Kauf einer neuen Heizungspumpe bereits nach drei bis vier Jahren rechnet.
Beim Kauf einer effizienten Heizungspumpe hilft neben dem Blauen Engel auch ein freiwilliges Energie-Label weiter, das sich in Gestaltung und Klassifizierung im Wesentlichen am EU-Label für Haushaltsgeräte orientiert. Doch auch, wer sich keine neue Pumpe zulegen will, kann durch den richtigen Umgang mit der eigenen Heizungspumpe viel Energie und damit Geld sparen. „Die Pumpe sollte im Sommer wirklich ausgeschaltet werden, allein durch diesen kleinen Handgriff können 40 Prozent der durch die Pumpe anfallenden Stromkosten zusätzlich gespart werden“, empfiehlt die Umweltreferentin. Je nach Kesselregelung kann die Pumpe auch nachts abgeschaltet werden. Wenn die Leistung der Heizungspumpe in Watt größer ist als die Kesselleistung in Kilowatt, sollte die Betriebsstufe versuchsweise entsprechend niedriger gestellt werden.
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