Gesundheit!
VERBRAUCHER INITIATIVE rät bei Erkältung zur sanften Behandlung
Berlin, 10. Oktober 2008. Bei nasskaltem Wetter und den derzeit schwankenden Temperaturen haben Erkältungsviren Hochsaison. Husten, Schnupfen, Hals- und Kopfschmerzen, allgemeine Abgeschlagenheit und oft auch Fieber sind die häufigsten Beschwerden. Angesichts überfüllter Arztpraxen wird eine Erkältung oft in Eigenregie behandelt. Doch wer die Verantwortung für die eigene Gesundheit übernimmt, sollte gut informiert sein. Denn falsch angewandte Medikamente, unnütze Wirkstoffe sowie Nebenwirkungen gefährden die Gesundheit.
„Wirkungsvoll helfen bei Erkältungen einige, seit Jahrhunderten bewährte Hausmittel: ob Wadenwickel bei Fieber oder Kamillen- und Salbeitee bei Halsschmerzen“ so Susanne Moosmann von der VEBRAUCHER INITIATIVE. Auf sanfte Weise werden so die Beschwerden gelindert und der Körper bei der Selbstheilung unterstützt. Denn bei Erkältung kommt die Heilung nicht von außen, der Körper muss den Virus selbst überwinden. „Besonders wichtig ist dabei, sich Ruhe zu gönnen,“ so Susanne Moosmann. Viel Tee oder Mineralwasser hilft, den Schleim zu lösen. Auszüge aus Kamille, Salbei oder Thymian inhalieren oder gurgeln wirkt entzündungshemmend.
Wer Erkältungsbeschwerden mit Medikamenten behandeln will, sollte wissen, dass die Produkte der Pharma-Industrie nur Symptome lindern. Bei der Wahl der Medikamente sollten dann gezielt wirkende Einzelwirkstoffe bevorzugt werden, etwa Acetylsalicylsäure (ASS) gegen Fieber und Gliederschmerzen. Die Einnahme von Kombipräparaten, die beispielsweise gleichzeitig gegen Fieber, Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen wirken, ist dagegen zweifelhaft. Einerseits werden Wirkstoffe eingenommen, die gar nicht gebraucht werden und andererseits können Wechselwirkungen dieses „Pharma-Cocktails“ nicht genau vorhergesagt werden.
Zum Thema bietet die VERBRAUCHER INITIATIVE das 16-seitige Themenheft „Erkältung“ an. Die Broschüre kann für 3,55 Euro (inkl. Versand) bei der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V., Elsenstr. 106, 12435 Berlin oder online unter www.verbraucher.org bestellt bzw. heruntergeladen werden.
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Blauer Engel
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Kosmetik
Sich zu reinigen und zu pflegen lassen sich die Bundesbürger einiges kosten. Im Jahre 2007 wurdenüber 12 Milliarden Euro für Körperpflegemittel ausgegeben. Der Handel mit Kosmetika unterliegt einer Reihe von rechtlichen Regelungen. Eine neue Broschüre informiert, welche Angaben auf der Verpackung stehen müssen, wann Aussagen zur Wirksamkeit erlaubt sind und was von manchen Formulierungen zu halten ist. Ein emotionales Thema sind Tierversuche, im Heft werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, Alternativen und begründete Kritikpunkte dargestellt. Ein Kapitel informiert zu den verschiedenen Produktgruppen der reinigenden und pflegenden Kosmetik und der dekorativen Kosmetik,über Sonnenschutz und den richtigen Umgang mit der Sonne. Auch das Thema Naturkosmetik wird aufgegriffen. (24 Seiten, Juli 2008)
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Gesund im Büro
An keinem anderen Ort sind so viele Menschen beschäftigt wie im Büro. Sie sind umgeben von Möbeln und Technik, gehenüber verschiedene Fußbodenbeläge und heften Notizen an die Wände. So selbstverständlich dies in ihrer unmittelbaren Arbeitsumgebung ist, so lohnend erscheint ein Blick auf die gesundheitliche undökologische Qualität von Einrichtung, Fußbodenbelägen, Wandfarben und Tapeten sowie Reinigungsmitteln. Mit der Arbeit im Büro gehen eine Reihe körperlicher Belastungen einher: Viele Stunden Konzentration auf Texte, Entwürfe oder Tabellen brauchen eine Menge Energie, das lange Sitzen wirkt sich auf den Bewegungsapparat aus. Zu vielen unterschiedlichen Themenfeldern stellen wir Ihnen Informationen zur Verfügung. (24 Seiten, Februar 2008)
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