Faire Blumen zum Muttertag

VERBRAUCHER INITIATIVE informiert über Blumen auf  www.oeko-fair.de  

Berlin, 09. Mai 2008. Zahlreiche Mütter werden sich am Sonntag wieder über Blumen freuen können. Vor allem Rosen sind beliebte Geschenke zum Muttertag. Sie stammen meist aus Lateinamerika und Afrika, wo sie oft unter schlechten Arbeits- und Umweltbedingungen gezüchtet und geerntet werden. Der Faire Handel bietet auch bei Blumen eine Alternative. Auf www.oeko-fair.de informiert die VERBRAUCHER INITIATIVE zum Thema.

„Nicht nur zum Muttertag sind Rosen in Deutschland die beliebtesten Schnittblumen“, so Laura Gross von der VERBRAUCHER INITIATIVE. Rund 40 Euro gibt jeder Bundesbürger jährlich für die bunte Pracht in der Vase aus. Doch nur 13 % der in Deutschland verkauften Blumen werden auch hierzulande erzeugt. Die meisten Schnittblumen stammen von Blumenfarmen in Lateinamerika und Afrika. Dabei geht die Produktion häufig mit großen sozialen und ökologischen Problemen einher. „Niedrigste Löhne, keine geregelten Arbeits- und Pausenzeiten und Kurzzeitarbeitsverträge sind an der Tagesordnung. Der starke Einsatz von Pestiziden belastet Gesundheit und Umwelt erheblich“, erläutert die Fachreferentin.

Doch Verbraucher haben die Wahl, sich für Blumen aus umweltverträglicher und sozial gerechter Produktion zu entscheiden. Sie sind am FLP-Siegel zu erkennen. Rosen aus Fairem Handel tragen das TransFair-Siegel. Wer dagegen umweltgerecht erzeugte Blumen aus hiesiger Produktion überreichen möchte, kann nach dem Grünen Zertifikat Ausschau halten. Kontrolliert-ökologische Blumen sind an den Zeichen der anerkannten Anbauverbände und an der EG-Öko-Kontrollnummer zu erkennen.

Das Themenspezial Blumen informiert über Produktion und Kennzeichnung von sozialverträglich und umweltfreundlich erzeugten Blumen und gibt Tipps für Einkauf und Blumenpflege. Das kostenlose Informationsangebot der VERBRAUCHER INITIATIVE steht unter www.oeko-fair.de, dem Internetportal zum öko-fairen Handel(n).


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