Eco-Design: Sanfte Revolution?
Dr.-Ing. Maike Hora über Eco-Design auf www.oeko-fair.de<
Berlin, 23.12.2009. Wer beim Stichwort Öko-Design an die
Gestaltung von Jutetaschen denkt, wird im Interview mit Dr.-Ing. Maike Hora
Überraschendes erfahren. Unter anderem erläutert die Expertin für Öko- oder
Eco-Design und Ressourceneffizienz, was ein nachhaltiges Produkt ausmachen
sollte.
Eco-Design ist nicht nur für Verbraucher exotisch. Auch in den
Entwicklungsabteilungen der Unternehmen sei es bislang eher selten ein Anspruch
beim Entwerfen neuer Erzeugnisse, sagt Maike Hora. Oft kämen die Impulse für
umweltverträglichere Produkte vom Markt, also wiederum von den Verbrauchern.
Zweifelsohne steht Öko-Design noch am Anfang. Denn selbst Maike Hora kennt
bisher kein industrielles Produkt, welches sie unter Umweltaspekten vollständig
überzeugt. Aber sie hofft auf eine „sanfte Revolution in den nächsten zehn,
zwanzig Jahren“, schon allein, weil Eco-Design eine ökonomische Notwendigkeit
sei.
Die promovierte Bauingenieurin arbeitete unter anderem im Forschungsbereich
„Entwicklung umweltgerechter Produkte“ der Technischen Universität Darmstadt und
führt heute gemeinsam mit Dr. Udo Hermenau das Unternehmen e-hoch-3. Zu ihren
Tätigkeitsfeldern gehört beispielsweise, Unternehmen bei der ökologischen
Gestaltung ihrer Produkte zu unterstützen.
Das Interview mit Dr.-Ing. Maike Hora kann auf www.oeko-fair.de in der Rubrik „Fragen an“ nachgelesen
werden.
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