„Kleidersammler sollen ehrlich informieren“
Andreas Voget, Geschäftsführer FairWertung e.V., im Interview
Berlin, 25.02.2010. Mit den wärmeren Temperaturen steht ein
Garderobenwechsel an. Mit frühlingshaftem Schwung finden sich dabei gern
Klamotten, die man lieber nicht mehr ausführen möchte. Sie sind zu kurz, zu eng,
zu bunt, aber eben oft auch: zu schade für den Müll. Andreas Voget,
Geschäftsführer des Dachverbandes FairWertung e.V. gibt auf www.oeko-fair.de
Tipps für das richtige Kleiderspenden.
„Kaum jemand trägt seine Kleidungsstücke solange, bis sie unansehnlich sind
oder auseinander fallen“, so Mareen Joachim von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
Für ein gutes Gewissen sorgt die Kleiderspende. In Anbetracht der von den
Deutschen so entsorgten Altkleiderflut hat sich eine unübersichtliche
Verwertungsbranche mit einer Vielzahl von Akteuren gebildet. Die schwarzen
Schafe unter ihnen täuschen den karitativen Zweck nur vor und schaden damit
seriösen Sammlern.
Wem wichtig ist, dass seine Kleidung tatsächlich Bedürftigen oder
Hilfsorganisationen helfen kann, sollte bei der Textilgabe genauer hinsehen.
Andreas Voget ist Geschäftsführer des Dachverbandes FairWertung e.V. und setzt
sich intensiv mit kritischen Fragen und Hintergründen zum Altkleiderhandel
auseinander. Im Interview erklärt er nicht nur, worauf man beim Kleiderspenden
achten sollte, sondern auch, was eigentlich mit den vielen abgelegten Textilien
geschieht.
Das Gespräch mit Andreas Voget findet sich in der Interview-Rubrik
„Fragen an“ auf www.oeko-fair.de.
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