Fair zum Klima
VERBRAUCHER INITIATIVE: Fairtrade-Produkte entlasten Klima
Berlin, 05.03.2010. Radfahren, Energie sparen oder
Öko-Strom beziehen gehören zu den Möglichkeiten, im Alltag das Klima zu schonen.
Daneben gibt es Konsumentscheidungen, die erst auf den zweiten Blick etwas mit
Klimaschutz zu tun haben, wie der Kauf von Fairtrade-Produkten.
In erster Linie will der Faire Handel die Lebensbedingungen armer Menschen in
Entwicklungsländern verbessern. Wesentlich dafür ist neben einem höheren
Einkommen auch der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen der Kleinbauern,
weswegen der Faire Handel eine nachhaltige Landwirtschaft fördert. Dass damit
auch das Klima geschont wird, ist ein willkommener Effekt dieses „humanitären
Umweltschutzes“. Davon abgesehen, stellt der Klimawandel bereits heute
zahlreiche Menschen vor schwer lösbare Probleme und auch viele Kleinbauern sind
unmittelbar und im zunehmenden Ausmaß von den sich ändernden Umweltbedingungen
betroffen.
Saisonale Kost aus der Umgebung tut dem Klima gut. Doch auch unter exotischen
Produkten wie Bananen, Kaffee oder Kakao, die in jedem Fall eine weite Anreise
hinter sich haben, gibt es klimaverträglichere Alternativen. Produkte, die
ökologisch erzeugt und fair gehandelt wurden, sind auch unter dem Klima-Aspekt
die bessere Wahl:
- Fairtrade-Produkte werden mit Schiffen transportiert, lediglich Rosen kommen
als Flugfracht (und haben dennoch eine deutlich bessere Klimabilanz als
europäische Rosen aus beheizten Gewächshäusern).
- Zum Fairen Handel gehört ein naturnaher Anbau, der überwiegend
biozertifiziert ist. Dabei werden die Böden so behandelt, dass sie deutlich
weniger extrem klimaschädigendes Distickstoffmonoxid („Lachgas“) freisetzen.
Außerdem wappnet die nachhaltige Bewirtschaftung die Felder gegen
Wetterkapriolen.
- Die Einnahmen aus dem Fairen Handel ermöglichen es vielen Bauern erst,
auf den ökologischen und damit klimafreundlichen Anbau umzusatteln.
- Viele Kleinbauern müssen ihre Bewirtschaftungsweise an das veränderte Klima
anpassen, was vor allem mit Ausgaben verbunden ist. Der Faire Handel verschafft
ihnen die dafür nötigen finanziellen Reserven.
In einem aktuellen Themenschwerpunkt auf www.oeko-fair.de informiert die
VERBRAUCHER INITIATIVE über den Klimawandel, seine Folgen und darüber, was jeder
zum Klimaschutz beitragen kann.
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Clever saisonal kochen
Das Themenheft enthält - ausgehend von der Hauptzutat - ergänzend zu diesem Magazin 80 weitere Rezepte. Die Angabe der Saisonzeit heimischer Gemüse ermöglicht einen klimafreundlichen und preisgünstigen Einkauf. (24 Seiten, Dezember 2009)
Versand: 2,50 EUR Download: 2,50 EUR
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Clever saisonal kochen 2
Das Themenheft enthält 80 weitere Rezeptkarten zum Ausschneiden und Sammeln. Die Rezepte sind nach ihrer Hauptzutat sortiert und enthalten immer die Information zum Angebot aus einheimischem Anbau. So wird ein klimafreundlicher und preisgünstiger Einkauf möglich. Ergänzend finden Sie hilfreiche Tipps zur Mahlzeitenplanung, z.B. für einen empfohlenen Grundvorrat oder dem individuellen Austausch vorgeschlagener Lebensmittel. (24 Seiten, Januar 2011)
Versand: 2,50 EUR Download: 2,50 EUR
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Fleisch genießen
Um Fleisch wird gestritten, nicht nur von Vegetariern und sondern auch von Tier- und Klimaschützern. Denn die Fleischproduktion ist aufwendig, sie benötigt viel Energie, Wasser und Rohstoffe und belastet so nicht nur das Klima. Sie belasten die Verbraucher selbst, denn wir verzehren oft mehr als gesundheitlich sinnvoll ist. Damit Sie einen individuellen Umgang mit Fleisch und Fleischprodukten finden können, haben wir für Sie eine Vielzahl von Informationen rund um den Einkauf, Zubereitung oder Hygiene in diesem Themenheft zusammengestellt. (24 Seiten, 08/2009)
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Weitere Ratgeber im Shop
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