Fußbälle
Unter dem Motto "Fair Pay - Fair Play" gibt es seit 1998 Fußbälle aus Fairem Handel.
Die gepa Fairhandelshaus bezieht die Bälle aus der pakistanischen Stadt Sialkot, aus der rund 80 % der Weltproduktion an Fußbällen kommt. Die fairen Bälle werden in kleineren Nähwerkstätten ohne den Einsatz illegaler Kinderarbeit hergestellt. Die Näherinnen und Näher werden angemessen bezahlt, so dass ihre Kinder nicht zum Familieneinkommen beitragen müssen. Deshalb liegt der Exportpreis für die fairen Bälle ca. 25 % über dem Preis herkömmlicher Fußbälle. Mit dem Mehrpreis (je nach Qualitätsstufe ca. 0,80 - 2,00 US-Dollar pro Fußball) werden außerdem Schulen gefördert und Ausbildungsprogramme unterstützt. Andere Fair-Handelshäuser in Italien, England, den Niederlanden, Frankreich, Österreich und der Schweiz beteiligen sich ebenfalls an dem Projekt.
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