Direkt zum Inhalt springen
Direkt zur Navigation springen

Schrift vergrößern,  Schrift verkleinernSchriftgröße zurücksetzenStandardlayout
Sie sind hier: Home / Gesundheit / Allergien
Navigation:Navigation überspringen

Inhalt:Inhalt überspringen

Milbenallergie

14 Prozent der Deutschen sind allergisch gegen den Kot von Hausstaubmilben. Die 0,2 bis 0,5 mm kleinen Tierchen kann man mit dem bloßen Auge kaum sehen.

Sie gehören zu den wichtigsten Allergieauslösern in Innenräumen und sind praktisch in jedem Haushalt zu finden. Milben bevorzugen ein feuchtwarmes Raumklima und ernähren sich u.a. von menschlichen Hautschuppen, Schimmelpilzen, abgestorbenen Insekten und Nahrungsresten. Das Bett stellt mit 70 Prozent die Hauptquelle für eine Hausstaubmilbenbelastung dar, gefolgt von Polstermöbeln und Teppichen (20 %).

Das eigentliche Allergen befIndet sich im Milbenkot, der ausgetrocknet, als feinster Staub eingeatmet wird und eine Allergie auslösen kann. Diese Hausstauballergie, die besser als Allergie gegen die Verdauungsprodukte der Hausstaubmilben bezeichnet würde, äußert sich insbesondere durch Asthma bronchiale, durch ein ganzjähriges Naselaufen oder auch als Bindehautentzündung. Die Beschwerden sind am heftigsten nach dem Aufwachen oder auch schon während der Nacht. Das ganze Jahr über zeigen sich die Symptome, verstärken sich aber in Herbst und Winter, wenn die Heizperiode beginnt. Staub fliegt besser in der trockenen Heizungsluft und kann entsprechend leichter in die Atemwege eindringen.

Tipps für Milbenallergiker
Bei einer Milbenallergie sollte insbesondere in Schlafräumen das Wohnklima verändert werden. Milben brauchen mindestens 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit, unter 40-45 Prozent sterben sie ab.


Weitere Informationen
MEHR ZUM THEMA:
Allergien: Vermitteln - Vorbeugen - Vermeiden - Die Bundesregierung hat...
Pollenallergie - Wenn die Pollen von Gräsern...
Allergien - Die Zahl der Allergiker in...


Gesamtübersicht dieser Rubrik