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Tipps für Pilzsammler
- Sammeln Sie nur Pilze, die Sie wirklich kennen. Falls Sie nicht vollkommen sicher sind, fragen Sie lieber bei einer Pilzberatungsstelle an. Die Anschrift einer Beratungsstelle in Ihrer Umgebung können Sie bei Pilzvereinen, Vergiftungszentralen oder Gesundheitsämtern erfahren.
- Pilze, die Autoabgasen ausgesetzt sind, lassen Sie lieber stehen, denn Pilze reichern Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und Cadmium an.
- Verwenden Sie luftdurchlässige, feste Behälter zum Sammeln (z. B. Körbe). Auf keinen Fall sollten Sie Plastiktüten benutzen, da diese Behältnisse den Pilzverderb beschleunigen.
- Schneiden Sie die gefundenen Exemplare mit einem scharfen Messer dicht über dem Boden ab. Das Rausreißen oder Rausdrehen beschädigt das Wurzelgeflecht und es wachsen keine Pilze mehr nach.
- Lassen Sie zu kleine Exemplare stehen und geben Ihnen noch etwas Zeit zu wachsen. Der nächste Sammler wird es Ihnen danken.
- Zu Hause breiten Sie den Ertrag ihrer Pilzsuche sofort aus, putzen die einzelnen Exemplare und verarbeiten sie so bald wie möglich.
- Für später können Sie ausgesuchte Pilze einfrieren oder auch zum Trocknen auf einen Faden aufziehen und in einer luftigen Ecke aufhängen (Tipps für Pilzgenießer)
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