www.ombudsmann.de
  22. August 2008
  :: SITEMAP :: NUR-TEXT VERSION
  AUSWAHL
  HOME
Aktuelles & Presse
  AKTUELLES & PRESSE
  VERBRAUCHERTIPPS
  EM-SPEZIAL
  NEWSLETTER
  FERNSEHTIPP
Ernährung
  ERNÄHRUNG
Fairer Handel
  FAIRER HANDEL
Gesundheit
  GESUNDHEIT
Umwelt
  UMWELT
Finanzen & Recht
  FINANZEN & RECHT
  ÜBER UNS
  SHOP
  MITGLIEDSCHAFT
  KONTAKT & IMPRESSUM


  SURFBOARD
Mehr Internetangebote der VERBRAUCHER INITIATIVE:

blauer-engel-nrw.de
Landesweite Kampagne zum Blauen Engel
label-online.de
Über Gütesiegel und nachhaltigen Konsum
oeko-fair.de
Informationen rund um öko-fairen Handel, Branchenbuch
fair-feels-good.de
Bundesweite Kampagne zum Fairen Handel
ombudsmann.de
Schlichtungsstelle im Online-Handel
nachhaltige- produkte.de
Informationen zum nachhaltigen Konsum
zusatzstoffe-online.de
Zusatzstoffe in Lebensmitteln
transgen.de
Gentechnik und Lebensmittel
forum-elektrosmog.de
Infos rund um Elektrosmog
Handy Strahlenwerte

Home .. Ernährung .. Schadstoffe

Toxaphen in Fischen

Rücksichtslose Vergiftung der Meere, Überfischung und veraltete Fischfangtechniken haben zu Folge, dass das ökologische Gleichgewicht der Meere zu kippen droht.

Im Juli 1998 beschloß die OSPAR-Umweltministerkonferenz erste Maßnahmen zum Schutz des Meeres. Danach soll die Einleitung von Schadstoffen in die Nordsee und den Nordost-Atlantik bis zum Jahr 2020 gestoppt und die Einleitung radioaktiver Stoffe aus landseitigen Quellen eingestellt werden.

Der Fisch ist eine wichtige Nahrungsquelle; reich an hochwertigen Proteinen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitamin D und dem wichtigen Spurenelement Jod. Für eine ausreichende Jodversorgung wird empfohlen, zweimal pro Woche Seefisch zu essen. „Fisch ist gesund“ verkündet die Werbung. Kein Wunder, dass der Pro-Kopf-Verbrauch an Fisch, Fischerzeugnissen sowie Krebs- und Weichtieren steigt. 1996 verzehrten die Bundesbürger etwa 14,5 kg davon. Doch es gibt auch eine Schattenseite der Meeresfrüchte: die hohe Belastung mit Schwermetallen, Pestiziden und anderen Umweltchemikalien sollten nicht ignoriert werden.

Organische Chlorverbindungen sind in der Natur fremd und können von Enzymen meist nicht abgebaut werden – als fettlösliche Stoffe reichern sie sich im Fettgewebe der Tiere und Menschen an. Zu diesen sehr langlebigen Chemikalien gehören u. a. DDT, Chlordan, Toxaphen, Dioxine und PCBs. Die meisten dieser besonders problematischen Umweltschadstoffe sind Pestizide. Zum Teil wurden sie in der Arktis in höheren Konzentrationen als in unseren Breitengraden gefunden. Die Produktion und Verwendung z.B. von DDT, Toxaphen und Chlordan ist seit mehreren Jahren in Europa verboten. Es konnte nachgewiesen werden, dass z.B. das langlebige und schwerabbaubare DDT hormonell aktiv ist und die Reproduktionsfähigkeit von Seevögeln stört. Doch ein weltweites Verbot der schädlichsten Pestizide läßt auf sich warten.

Obwohl viele dieser Produkte der Organochlorchemie durch Verbote aus unserer unmittelbaren Umwelt verbannt worden sind, kommen sie doch - z. B. in Fischen und Meeresfrüchten - auf unseren Teller zurück. In der Vergangenheit wurden in Fischen besonders häufig die Pestizide Chlordan und Toxaphen nachgewiesen. Sie zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer in der Natur aus und stehen im Verdacht, eine krebserzeugende Wirkung zu haben.
Nach einer umfassenden Untersuchung der Rückstände im Fisch wurden im Oktober 1997 ihre Grenzwerte angehoben. Die erlaubten Gehalte für Toxaphen, - auch chloriertes Camphen oder Camphechlor genannt - wurden von 0,01 mg/kg Fisch auf das Zehnfache und für Chlordan von 0,01 mg/kg auf das Fünffache heraufgesetzt. Dieses Vorgehen ist nicht etwa Folge einer neu entdeckten Unbedenklichkeit dieser Chemikalien, sondern die pragmatische Anpassung der erlaubten Schadstoffkonzentration an die steigende Belastung der Fische mit diesen Pestiziden. Denn nach den alten Grenzwerten wären zur Zeit etwa 75 Prozent der fettreichen Seefische zu hoch belastet, um in den Verkauf zu gelangen. Mit den neuen Grenzwert ist so dafür gesorgt, dass der Fisch weiterhin auf unseren Tisch kommt.

Nach Auffassung der VERBRAUCHER INITIATIVE muss eine Warnung an Verbraucherinnen und Verbraucher ausgesprochen werden, zumindest auf den Verzehr fettreicher Seefische wie z. B. Hering so lange zu verzichten, bis die Rückstände deutlich zurückgehen. Außerdem sollte die Bundesregierung sich für ein internationales Verbot der langlebigen Organochlorpestizide einsetzen.

Tipp:
Viele der Schadstoffe sind fettlöslich, daher ist insbesondere bei fettreichen Fischarten Vorsicht geboten. Bei mageren Fischarten wie Seelachs, Kabeljau, Flunder und Scholle ist die Schadstoffbelastung deutlich geringer als z.B. beim Hering.

Ausführliche Informationen zu Fischfang, Fischzucht und ökologischer Aquakultur finden Sie auf www.oeko-fair.de im Themenspecial Fisch.


 Ratgeber online bestellen | Weitere Ratgeber im Shop

Blauer Engel
Blauer Engel

Der Blaue Engel wird 30 Jahre alt - in unserer schnelllebigen Zeit sicherlich ein Grund zum Feiern. Heute finden Sie das weltweitälteste Umweltzeichen auf rund 10.000 umweltfrendlichen, qualitativ hochwertigen Produkten. Im vorliegenden Heft möchten wir Ihnen den sympathischen Einkaufsführer näher vorstellen: seine Geschichte, die Umwelt- und Gesundheitsvorteile, wie der Blaue Engel Klima schützt und seine breite Produktpalette. Denn gerade im Kontext der aktuellen und wortgewaltigen Umwelt- und Klimadebatten stellt sich oft die Frage: Und was kann der Einzelne tun? Der Griff zu Produkten mit dem Blauen Engel ist ein leichter Schritt und dient nicht nur der Umwelt, sondern oft auch der Haushaltskasse. (16 Seiten, April 2008)

Versand: 2,05 EUR
Download: 2,05 EUR

Artikel im Shop verbraucher.com

Sauberer Haushalt
Sauberer Haushalt

Mit den unterschiedlichsten Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel sorgen Verbraucher für einen sauberen Haushalt. Wir sagen, was in den Putzschrank gehört und wasüberflüssig ist. Informieren darüber, wie die Wäsche umweltverträglich sauber wird und wie sich das Spülen von Hand und Maschine im Vergleich darstellt. Auch das Thema Ungeziefer wird behandelt. Sie erfahren, welche Schädlinge auftreten können, woran diese erkannt und wie man vorbeugen oder diese bekämpfen kann.                  (24 Seiten, Juni 2008)

Versand: 2,50 EUR
Download: 2,50 EUR

Artikel im Shop verbraucher.com

Internet
Internet

Damit Sie sich im weltweiten Netz zurechtfinden, mögliche Fallen erkennen und die Vorteile dieses Angebots nutzen können, hat die VERBRAUCHER INITIATIVE das Themenheft"Internet"zusammengestellt: Wir sagen Ihnen, welche technischen Voraussetzungen vorhanden sein müssen. Informieren darüber, wie das Internet funktioniert.
Gehen auf die Vor- und Nachteile des virtuellen Einkaufs ein. Und greifen das wichtige Thema Internet-Sicherheit auf. Und zum Schluss sagen Ihnen unsere Servicetipps, wo Sie bei Bedarf weitere Informationen finden.

(24 Seiten, Juli 2008)

Versand: 2,50 EUR
Download: 2,50 EUR

Artikel im Shop verbraucher.com

Weitere Ratgeber im Shop

 Weitere Informationen

Schimmelpilzgifte Schimmelpilzgifte - Aflatoxine, die...
Nitrat Nitrat - Der Verzicht auf...
TBT TBT - Tributylzinn (TBT) und...


Gesamtübersicht dieser Rubrik


Entscheiden Sie sich für die Mitgliedschaft! Erfahren Sie hier mehr ..
SPENDEN
Für unsere Arbeit
ENERGIE SPAREN
Klima schützen & Geld sparen mit den Online-Ratgebern
SPARGERÄTE
Sparsame Haushaltsgeräte finden in der Spargeräte Datenbank
UMWELTANALYSEN
Angebote der STIFTUNG WARENTEST
FINANZANALYSEN
Angebote der STIFTUNG WARENTEST
ONLINE-KURS
Gesund Essen & wohlfühlen
AKTION STROMWECHSEL
Bis 150 kWh geschenkt
PRO TEPPICHBODEN
Orientierungshilfe im Angebotsdschungel
REZEPT-DATENBANK
Günstig ökologisch kochen
ÖKO-FAIRES
BRANCHENBUCH
REISEKOMPASS
Der Online-Check für bewusstes Reisen
  Druckversion

Home  :: Aktuelles & Presse :: Verbrauchertipps :: EM-Spezial :: Newsletter :: Fernsehtipp :: Ernährung :: Fairer Handel :: Gesundheit :: Umwelt :: Finanzen & Recht :: Über uns :: Shop :: Mitgliedschaft :: Kontakt & Impressum


 © 2008 Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Bundesverband)


Website by Digramm Media GmbH