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Fairer Handel

Die Voraussetzung für eine nachhaltige (Weiter-)Entwicklung ist eine weltweite Entwicklungs- und Umweltpartnerschaft.

Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist ein wichtiges Instrument in diesem Prozess. Doch laut Agenda 21 muss auch dafür Sorge getragen werden, „dass sich Handel und Umwelt wechselseitig unterstützen“. Eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, ist der verbesserte Zugang von Produkten aus Entwicklungsländern in die Industriestaaten.

Der Faire Handel schafft Bedingungen, die es den Menschen in der „Dritten Welt“ ermöglichen, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Dabei geht es  nicht um die Verteilung von Almosen, sondern um gleichberechtigte Partnerschaft zwischen den reichen Ländern des Nordens und den armen Ländern des Südens: Angemessene, gerechte Preise für die Produkte  der Entwicklungsländer und direkter Handel mit den Erzeugern unter Ausschluss von Zwischenhändlern tragen dazu bei. Nicht Ausbeutung, sondern solidarisches Handeln sind das zentrale Anliegen des Fairen Handels.

Der Faire Handel fördert auch den Zusammenschluss von Kleinbauern in Kooperativen, die gemeinsam wirtschaften und ihre Infrastruktur verbessern: Eine Kooperative kann sich zum Beispiel eher einen LKW leisten, mit dem die Ernte ausgeliefert wird, als ein einzelner Kleinbauer.
 

Tipps für Ihren Alltag:

Informationen zum Fairen Handel
Weltläden
Kampagne für Fairen Handel in NRW
Kampagne für Fairen Handel in Niedersachsen
Kampagne für Fairen Handel in Schleswig-Holstein


Weitere Informationen
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