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Fairer Handel

Die Voraussetzung für eine nachhaltige (Weiter-)Entwicklung ist eine weltweite Entwicklungs- und Umweltpartnerschaft.

Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist ein wichtiges Instrument in diesem Prozess. Doch laut Agenda 21 muss auch dafür Sorge getragen werden, „dass sich Handel und Umwelt wechselseitig unterstützen“. Eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, ist der verbesserte Zugang von Produkten aus Entwicklungsländern in die Industriestaaten.

Der Faire Handel schafft Bedingungen, die es den Menschen in der „Dritten Welt“ ermöglichen, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Dabei geht es  nicht um die Verteilung von Almosen, sondern um gleichberechtigte Partnerschaft zwischen den reichen Ländern des Nordens und den armen Ländern des Südens: Angemessene, gerechte Preise für die Produkte  der Entwicklungsländer und direkter Handel mit den Erzeugern unter Ausschluss von Zwischenhändlern tragen dazu bei. Nicht Ausbeutung, sondern solidarisches Handeln sind das zentrale Anliegen des Fairen Handels.

Der Faire Handel fördert auch den Zusammenschluss von Kleinbauern in Kooperativen, die gemeinsam wirtschaften und ihre Infrastruktur verbessern: Eine Kooperative kann sich zum Beispiel eher einen LKW leisten, mit dem die Ernte ausgeliefert wird, als ein einzelner Kleinbauer.
 

Tipps für Ihren Alltag:

  • Berücksichtigen Sie fair gehandelte Produkte bei Ihrem Einkauf. Sie finden diese Produkte im örtlichen Weltladen, im Versandhandel und in vielen Supermärkten. Erkennen können Sie die Produkte am TRANSFAIR-Siegel
  • Produkte aus Fairem Handel sind zwar etwas teurer, aber sie entsprechen in ihrer Qualität hochwertigen, genussreichen Produkten – fairer Kaffee etwa ist auch geschmacklich ein Premiumprodukt.
  • Weisen Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannten auf fair gehandelte Produkte hin, z.B. in dem Sie ihnen fair gehandelten Kaffee oder Tee servieren und Kleidung oder Kunsthandwerk aus Fairem Handel verschenken
  • Engagieren Sie sich dafür, dass Ihre Firma in der Kantine oder in Kaffeeautomaten fair gehandelten Kaffee, Tee und Kakao ausschenkt.
  • Fragen Sie in Ihrem Supermarkt gezielt nach Produkten mit dem TRANSFAIR-Siegel. Je mehr Menschen danach fragen, desto eher werden mehr dieser Produkte ins Sortiment aufgenommen.
Informationen zum Fairen Handel
Weltläden
Kampagne für Fairen Handel in NRW
Kampagne für Fairen Handel in Niedersachsen
Kampagne für Fairen Handel in Schleswig-Holstein


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Nachhaltige Unternehmen
Nachhaltige Unternehmen

Immer mehr Verbraucher beobachten, wie Unternehmen mit ihren Mitarbeitern umgehen und wie nachhaltig Produkte und Dienstleistungen sind, die sie anbieten. Denn Konsumenten wissen, dass sie mit ihrer Kaufentscheidung nicht nur das Produktangebot, sondern auch die Unternehmenskultur beeinflussen können.
Vor dem Hintergrund der Globalisierung sind Unternehmen gefordert, sich den sozialen undökologischen Herausforderungen zu stellen. Nachhaltiges Wirtschaften, fairer Wettbewerb und soziale Gestaltung von Wachstum und Beschäftigung sind der Rahmen, in dem sie sich in der globalen Welt bewegen müssen. Dass es schwarze Schafe unter ihnen gibt, ist Anlass,  Verbrauchern mit dieser Broschüre Hintergründe und praktische Tipps zum Thema „Nachhaltige Unternehmen“ zu geben.
Wenn es um die Förderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster geht, stellen besonders Handelsunternehmen eine zentrale Schnittstelle zwischen Verbrauchern einerseits und Herstellern andererseits dar. Die VERBRAUCHER INITIATIVE startete im Sommer 2008 ihr neues Projekt zur „Umwelt- und Sozialverantwortung von  Einzelhandelsunternehmen– Mehr Transparenz durch Verbraucherinformation“. In Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel werden Kriterien zur Umwelt- und Sozialverantwortung entwickelt und aus Verbrauchersicht bewertet.
Ziel ist es, CSR-Aktivitäten für Verbraucher transparent zu machen. Neben dem allgemeinen Engagement werden dabei auch die Aktivitäten zur Förderung nachhaltiger Produkte berücksichtigt. Das Projekt trägt zur Stärkung der Verbraucherkompetenz bei und fördert  nachhaltiges Handeln.
Außerdem werden Handelsunternehmen motiviert sich nachhaltig zu engagieren. (16 Seiten, November 2008)

 

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Sauberer Haushalt
Sauberer Haushalt

Mit den unterschiedlichsten Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel sorgen Verbraucher für einen sauberen Haushalt. Wir sagen, was in den Putzschrank gehört und wasüberflüssig ist. Informieren darüber, wie die Wäsche umweltverträglich sauber wird und wie sich das Spülen von Hand und Maschine im Vergleich darstellt. Auch das Thema Ungeziefer wird behandelt. Sie erfahren, welche Schädlinge auftreten können, woran diese erkannt und wie man vorbeugen oder diese bekämpfen kann.                  (24 Seiten, Juni 2008)

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Kosmetik
Kosmetik

Sich zu reinigen und zu pflegen lassen sich die Bundesbürger einiges kosten. Im Jahre 2007 wurdenüber 12 Milliarden Euro für Körperpflegemittel ausgegeben. Der Handel mit Kosmetika unterliegt einer Reihe von rechtlichen Regelungen. Eine neue Broschüre informiert, welche Angaben auf der Verpackung stehen müssen, wann Aussagen zur Wirksamkeit erlaubt sind und was von manchen Formulierungen zu halten ist. Ein emotionales Thema sind Tierversuche, im Heft werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, Alternativen und begründete Kritikpunkte dargestellt. Ein Kapitel informiert zu den verschiedenen Produktgruppen der reinigenden und pflegenden Kosmetik und der dekorativen Kosmetik,über Sonnenschutz und den richtigen Umgang mit der Sonne. Auch das Thema Naturkosmetik wird aufgegriffen. (24 Seiten, Juli 2008)

 

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