Gartenmöbel
Es muss nicht immer Tropenholz sein
Zu Gartenmöbeln aus dem tropischen
Teak oder aus Kunststoff gibt es umweltfreundliche Alternativen: Schöne
Stücke aus europäischem Holz. Gerade im Handel mit Teakholz wurde
in der Vergangenheit ein Schwindel nach dem anderen von den Umweltschutz-organisationen
aufgedeckt. Renommierte Kaufhäuser fielen auf Schwindelzertifikate
und Falschaussagen der Händler herein, ebenso wie ihre Kunden. Versichert
wird immer wieder, das Teakholz stamme nicht aus Raubbaugebieten, sondern
von indonesischen Plantagen. Die gibt es auf Java zwar tatsächlich,
doch Fachleute bezweifeln, daß diese genug Nachschub für die
große Nachfrage bieten können. Wer sicher gehen will, der achtet
auf das FSC-Zeichen (Informationen dazu in der Datenbank "Label
online").
Als Alternative für Teak bietet
sich Robinie an. Gartenmöbel aus diesem Holz kann man - laut Hersteller
– ebenfalls „hinstellen, vergessen und irgendwann vererben“. Robinienholz
ist dauerhafter und bruchfester als Eichenholz und eignet sich deshalb
ideal als Gartenmöbel. Weil Robinienholz sich jedoch schwer berarbeiten
läßt, meiden es die Schreiner. Im Baumarkt sind Robinien-Möbel
daher nur schwer zu finden. Lediglich im Versandhandel oder in einzelnen
Fachgeschäften werden sie verkauft.
Wetterfeste Gartenmöbel aus
einheimischen Hölzern sind eher selten zu finden. Eiche wird kaum
verwendet, da die Holzstruktur als „relativ langweilig“ gilt. Lärche
gilt dagegen als Favorit für den Gartenbedarf.
Weitere Information über Holz
und Holzprodukte finden Sie in der Broschüre
„Holz – natürlich gut! Öko-Zeichen für Holzprodukte“.
Ein Schwerpunkt: Kriterien für die nachhaltige Waldnutzung und das
Siegel des Forest
Stewardship Councils – FSC.
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