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Checkliste für den Naturtextilien-Einkauf
Ob Baumwolle oder Leinen, Seide oder Hanf – die Fasern unserer Kleidung sind vielseitiger denn je.
Doch Kleidung ist mehr als Ausdruck von Persönlichkeit und Individualität. Sie ist auch Ursache für vielfältige Umweltbelastungen und kann Allergien und Krankheiten auslösen. Als sanfte Alternative bieten sich Naturtextilien an. Bei ihrer Produktion sollten nicht nur ökologische, sondern auch soziale und gesundheitlich relevante Aspekte berücksichtigt werden - von der umweltverträglichen Erzeugung der Rohstoffe, über den Verzicht auf Gesundheit gefährdende Chemikalien bis hin zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen. Verbraucherinnen und Verbraucher können sozial und ökologisch verträglich produzierte Kleidung an den Gütezeichen Best und Better zu erkennen. Sie werden vergeben vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN). Best steht dabei für Kleidung, die nach dem strengsten Ökostandard gefertigt wurde (z. B. sind nur Rohstoffe aus ökologischer Erzeugung erlaubt), während Better für den gängigen Ökostandard steht. Näheres zu diesen und anderen Labeln finden Sie auch in unserer Datenbank Label online Über das Better und Best-Zeichen hinaus gibt es für Naturtextilien keine allgemeinverbindlichen Produktionskriterien. Viele Hersteller formulieren ihre jeweiligen Kriterien selbst. Wer „echte“ Ökokleidung kaufen möchte, sollte beim Einkauf folgendes abklären:
- Echte Naturtextilien bestehen auschließlich aus Naturfasern
- Die Fasern stammen größtenteils aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrolliert biologischer Tierhaltung>>
- An die Vorbehandlung werden konkrete umweltrelevante Anforderungen gestellt>>
- Die Ware wird nicht gebleicht oder lediglich sauerstoffgebleicht>>
- Auf optische Aufheller wird verzichtet>>
- Die chemische Ausrüstung ist verboten
- Wenn überhaupt gefärbt wird, dann nur mit Farben, die frei sind von Schwermetallen, nicht allergie- und/oder krebsauslösend sind und auch nicht im Verdacht stehen, Krebs auslösen zu können.
- Eingesetzte Hilfsmittel sind frei von Schwermetallen, kurzkettigen Aldhyden, organischen Halogenverbindungen und Phenolen und sind weder krebserzeugend noch erbgutverändernd.
- Metallhaltiges Zubehör ist chrom- und nickelfrei, Knöpfe usw. bestehen aus Natur-Materialien.
- Das Endprodukt ist rückstandskontrolliert
- Gebrauchstauglichkeitskriterien wie Farbechtheit sind vorgegeben
- ökologische und soziale Kriterien werden beim gesamten Herstellungsprozeß berücksichtigt.
- Aussagekräftige Deklaration auf dem Etikett/Endprodukt ist wünschenswert.
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Textilien
In diesem Themenheft wird ein genauerer Blick auf die Rohstoffe unserer Hemden, Hosen, Röcke und T-Shirts geworfen. Denn jede Faser hat ihre Eigenheiten, jeder Rohstoff seine speziellen Vor- und Nachteile. Insbesondere bei denökologischen und sozialen Folgen der modernen Bekleidungsindurstrie stoßen Verbraucher jedoch schnell an die Grenzen der Information. Doch es lohnt sich, bereits vorhandene Alternativen zu kennen. Ob und wie lange Kleidungsstücke gute Dienste tun, entscheidet sich auch mit der Pflege. Wer sich mit Waschmitteln, Temperaturen und den Eigenschaften der Gewebe auskennt, hat lange Freude an den Lieblingsstücken und hält Energie- und Wasserkosten gering. Wenn Kleidungsstücke nicht mehr passen oder aus anderen Gründen nicht mehr getragen werden, sind Altkleidersammlungen neben Flohmärkten und Second-Hand-Läden eine gute Möglichkeit, gebrauchter Kleidung eine neue Bedeutung zu geben. (16 Seiten, Februar 2007)
Versand: 2,05 EUR Download: 2,05 EUR
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Verbraucher konkret 3/2008
unter anderem folgende Themen: ¤ Internet– so funktioniert´s ¤ Textilien– Leute machen Kleider ¤ Tierschutz-Aktion– Mogelpackung beim Eierkauf ¤ 15 Jahre erfolgreiche dm-Kooperation ¤ Kosmetik– was steht auf der Verpackung? ¤ Ihr gutes Recht ¤ Meldungen ¤ Mitglieder-Aktion „Umweltfreundliches für Schule und Büro“ ¤ Broschürenübersicht 24 Seiten, Juli 2008
Versand: 3,00 EUR Download: 1,50 EUR
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Der Stoff aus dem die Kleider sind
Wer denkt beim Kauf einer eleganten Hose, eines schicken Pullovers schon an gesundheitliche Gefahren? Leider sorgen nicht selten hautreizende Chemikalien für den modischen Pfiff. Das 152-Seiten-Buch zeigt, wo Alternativen sind. (152 Seiten, 1994)
Versand: 1,50 EUR

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