Warum Siegel?
Ob Kaffee oder Tee, Bananen, Schokolade, Teppiche, Kleidung oder Blumen – in Afrika, Asien oder Lateinamerika erzeugt, gehören diese Produkte heute wie selbstverständlich zu unserem Leben. Doch während der Norden konsumiert, werden diese Güter von Menschen in anderen Teilen der Welt unter fragwürdigen Bedingungen produziert. Der Erlös, den die Produzenten für ihre Arbeit bekommen, reicht oft kaum zum Überleben. Der Faire Handel will hier Abhilfe schaffen. Anhand von Gütesiegeln können sich Verbraucherinnen und Verbraucher bewusst für fair gehandelte Produkte entscheiden.
Der Faire Handel ist aus der Kritik an den bestehenden Strukturen des internationalen Handels entstanden. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Abhängigkeit der Entwicklungsländer von den stark schwankenden und für Rohstoffe gewöhnlich sehr niedrigen Weltmarktpreisen, den Protektionismus der Industrieländer in Gestalt von Handelshemmnissen und Subventionierung ihrer z.B. eigenen Agrarprodukte, die Verhandlungsmacht der Industrieländer sowie die Missachtung ökologischer und sozialer Standards im Herstellungs- und Verarbeitungsprozess. Aber auch innerhalb der Entwicklungsländer gibt es Strukturen, z.B. der Zwischenhandel, der dazu führt, dass die Produzenten für ihre Erzeugnisse Preise erhalten, die in der Regel weit unter den Weltmarktpreisen liegen. Eine Alternative zu den konventionellen Handelsstrukturen bietet der Faire Handel. Das Netzwerk Forum Fairer Handel definiert ihn als „eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt.“ Handelspartner sind in der Regel Kleinproduzenten, die auf dem Weltmarkt besonders benachteiligt sind. Der Faire Handel funktioniert nach dem Prinzip Hilfe durch Handel“ und zielt darauf ab, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten und Arbeiterfamilien in den Ländern des Südens zu verbessern. Dies soll durch eine Reihe von Kriterien sichergestellt werden:
- Zahlung von über dem Weltmarkt liegenden Mindestpreisen an die Produzentengruppen.
- Direkter Einkauf bei den Produzentengruppen unter Ausschluss von Zwischenhändlern.
- Vereinbarung langfristiger Lieferbeziehungen und Abnahmeverträge, die den Produzenten über einen größeren Zeitraum ein sicheres Einkommen gewährleisten.
- Um Produzenten vor der Verschuldung zu bewahren, werden zur Finanzierung von Investitionen vor der Ernte oder der Produktion bei Bedarf Vorfinanzierungen gewährleistet.
- Einhaltung der jeweiligen nationalen Gesetze, sozialer Mindeststandards sowie der international geltenden Arbeitsschutz-Richtlinie.
- Mehreinnahmen aus dem Fairen Handel werden z.B. in Bildungseinrichtungen, medizinische Versorgung oder in die Umstellung auf ökologischen Anbau investiert. Die Produzenten und Kleinbauern bestimmen selbst über die Verwendung der Erlöse.
Ein Instrument, die Bedingungen des Fairen Handels zu stärken und umzusetzen sind aussagekräftige Gütesiegel für fair gehandelte Produkte. Sie machen fair gehandelte Produkte leichter erkennbar und ermöglichen Verbraucherinnen und Verbrauchern, eine bewusste Kaufentscheidung für nachhaltige Produkte zu treffen.
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FairTrade Kalender "fair.2010"
Im handlichen DIN-A6-Format bietet der praktische, informative Jahreskalender für das Jahr 2010 auf rund 200 Seiten Hintergründiges zum Fairen Handel im Allgemeinen, sowie zu fair gehandelten Produkten und verschiedenen Akteuren im Besonderen. Ein umfangreicher Serviceteil bietet u.a. eine Übersicht wichtiger Internetadressen und viel Platz für persönliche Daten von A-Z. Das nützliche Kalendarium bietet zusätzlich zu Monats-, Wochen- und Tagesübersichten auch einen Schulferienüberblick. Der Jahreskalender eignet sich als hochwertiges Streumaterial z.B. als Kundenbindungs- und -werbeinstrument für den Fairen Handel. Solange der Vorrat reicht kann „fair.2010“ gegen Versandkosten (1 Kalender - 2,00 Euro Versandkosten) bestellt werden. Bei größeren Bestellmengen Versandkosten auf Anfrage.
Versand: 2,00 EUR

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Küchenkräuter
Für jede Situation gibt es die passenden Kräuter. Sie gedeihen sowohl drinnen auf der Fensterbank, wie auch draußen im Garten oder auf dem Balkon. Bereits in der Antike wurden Kräuter verwendet, um Speisen zu würzen. Ebenso wurden sie bereits zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Alte Hausmittel basieren oft auf der Wirkung von Kräutern. (A2-Format - beidseitig, Februar 2009)
Versand: 1,80 EUR Download: 1,80 EUR
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Kraftstoffe
In diesem Themenheft werden nichtfossile Kraftstoffe und Alternativen zur herkömmlichen Auto-Mobilität vorgestellt. Die so genannten Biokraftstoffe stehen aus verschiedenen Gründen in der Kritik, aber würde sich der Umstieg auf Bioethanol& Coüberhaupt für Verbraucherinnen u. Verbraucher lohnen? Zumal es nicht mehr lange dauern soll, bis die ersten massentauglichen Elektroautos in den Handel kommen. In diesem Heft erfahren Sie, welche die größten Herausforderungen in Sachen Elektromobilität sind und wie Hybridantriebe bereits heute Sprit und Kohlendioxid sparen. (16 Seiten, Januar 2009)
Versand: 2,05 EUR Download: 2,05 EUR
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